„Damit Hochschulen die umfangreichen Daten aus der Kurs- und Modulbewertung besser nutzen können, hat die evasys GmbH ein Tool einwickelt, mit dem Studierendenfeedback noch besser und strukturierter genutzt werden kann.“
– Bruce Johnson, Geschäftsführer, evasys UK
Studierendenfeedback entfaltet erst dann Wirkung, wenn Ergebnisse reflektiert, Maßnahmen abgeleitet und transparent zurückgemeldet werden. Erfahren Sie, wie Hochschulen mit Closing the Loop den Qualitätskreislauf in der Lehrevaluation schließen und wie evasys engagement dabei unterstützt.
Lehrevaluation endet nicht mit dem ausgefüllten Fragebogen. Damit Studierendenfeedback tatsächlich zur Weiterentwicklung von Lehrveranstaltungen beiträgt, müssen Ergebnisse ausgewertet, reflektiert und in konkrete Maßnahmen übersetzt werden. Ebenso wichtig ist die Rückmeldung an die Studierenden.
Genau hier setzt der Ansatz „Closing the Loop“ an. Er schließt den Feedbackkreislauf zwischen Studierenden, Lehrenden und Verantwortlichen im Qualitätsmanagement. Studierende erfahren, wie ihr Feedback eingeordnet wurde und welche Veränderungen daraus entstehen. Lehrende erhalten gleichzeitig die Möglichkeit, Ergebnisse zu reflektieren und ihre Entscheidungen transparent zu machen.
Mit evasys engagement unterstützt evasys Hochschulen dabei, diesen Prozess strukturiert in die Lehrevaluation einzubinden. Die webbasierte Komponente ist direkt in evasys integriert und verbindet Befragung, Reflexion und Rückmeldung miteinander.
Was bedeutet Closing the Loop in der Lehrevaluation?
Closing the Loop beschreibt einen Feedbackprozess, bei dem die Datenerhebung nicht den Abschluss der Evaluation bildet.
Ein vollständiger Qualitätskreislauf umfasst vielmehr mehrere Schritte:
- Studierende geben Feedback zu einer Lehrveranstaltung
- Ergebnisse werden ausgewertet und bereitgestellt
- Lehrende reflektieren und kommentieren die Rückmeldungen
- Verbesserungsmöglichkeiten und Maßnahmen werden abgeleitet
- Ergebnisse und Reaktionen werden an Studierende zurückgespielt
- Bei folgenden Evaluationen lässt sich prüfen, wie sich die Wahrnehmung entwickelt
Der entscheidende Punkt liegt damit in der Rückkopplung. Studierende erfahren nicht nur, dass ihr Feedback erfasst wurde, sondern auch, wie damit weitergearbeitet wird.
Ein wirksamer Feedbackkreislauf entsteht dabei nicht allein durch einen formalen Prozess. Entscheidend sind klare Verantwortlichkeiten, die aktive Beteiligung der Lehrenden und eine Qualitätskultur, in der Studierendenfeedback tatsächlich reflektiert und für Verbesserungen genutzt wird.
Warum ein geschlossener Qualitätskreislauf wichtig ist
Hochschulen verfügen heute über umfangreiche Evaluationsdaten. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht mehr nur, wie Feedback erhoben wird, sondern wie daraus sichtbare Qualitätsentwicklung entsteht.
Ein geschlossener Feedbackkreislauf bietet dafür mehrere Vorteile.
- Studierendenfeedback wird nachvollziehbarer: Studierende sehen, dass ihre Rückmeldungen nicht lediglich erhoben und archiviert werden. Sie erfahren, welche Themen Lehrende aufgegriffen haben und wo Veränderungen möglich sind.
- Lehrende können Ergebnisse einordnen: Evaluationsergebnisse stehen nicht für sich. Lehrende können Rückmeldungen reflektieren, Kontext ergänzen und erläutern, welche Maßnahmen sie daraus ableiten.
- Qualitätsmanagement wird transparenter: Verantwortliche erhalten Einblick darin, wie mit Evaluationsergebnissen weitergearbeitet wird. Dadurch wird aus der Datenerhebung ein nachvollziehbarer Qualitätsprozess.
- Beteiligung kann gestärkt werden: Wenn Studierende erkennen, was mit ihrem Feedback geschieht, kann dies ihre Bereitschaft unterstützen, sich auch künftig an Evaluationen zu beteiligen. Aktuelle Forschung deutet darauf hin, dass Studierende eher Feedback geben, wenn sie davon ausgehen, dass daraus Verbesserungen entstehen können. Die Wirkung hängt jedoch stark von der konkreten Umsetzung ab.
Von Evaluationsergebnissen zu konkreten Maßnahmen
Ein häufiger Schwachpunkt von Lehrevaluationen liegt nicht in der Erhebung selbst, sondern im Schritt danach. Ein Ergebnisbericht zeigt beispielsweise, dass Studierende die Struktur einer Lehrveranstaltung kritisch bewerten. Für einen vollständigen Qualitätskreislauf reicht diese Erkenntnis allein noch nicht aus.
Lehrende könnten anschließend prüfen:
- Welche Rückmeldungen treten wiederholt auf?
- Welche Punkte können innerhalb der Lehrveranstaltung verändert werden?
- Welche Aspekte liegen außerhalb des eigenen Einflussbereichs?
- Welche Maßnahmen sollen im kommenden Semester umgesetzt werden?
- Welche Rückmeldung erhalten die Studierenden dazu?
Nicht jedes Feedback muss automatisch zu einer Veränderung führen. Entscheidend ist vielmehr, dass Rückmeldungen ernsthaft reflektiert und Reaktionen nachvollziehbar kommuniziert werden.
Beispiel: Studierende wünschen sich mehr Praxisbeispiele in einer Lehrveranstaltung. Die Lehrperson entscheidet, künftig zwei zusätzliche Anwendungsfälle einzubauen. Gleichzeitig kann sie erläutern, warum andere vorgeschlagene Änderungen aufgrund der Lernziele oder Prüfungsordnung nicht umgesetzt werden.
Welche Rolle spielen Lehrende im Feedbackkreislauf?
Lehrende bilden die zentrale Verbindung zwischen Evaluationsergebnissen und der konkreten Weiterentwicklung einer Lehrveranstaltung. Deshalb sollte ein Feedbackprozess ihnen nicht lediglich einen Ergebnisbericht zur Verfügung stellen. Sie benötigen auch eine einfache Möglichkeit, Ergebnisse zu reflektieren, einzuordnen und ihre Reaktion für Studierende nachvollziehbar aufzubereiten.
Genau hier setzt evasys engagement an. Lehrende können auf ihre Evaluationen und Ergebnisse zugreifen, Rückmeldungen reflektieren und daraus Feedbackberichte für Studierende und weitere Zielgruppen erstellen. So wird Lehrevaluation nicht zu einer einseitigen Datenerhebung, sondern zu einem Dialog zwischen Studierenden und Lehrenden.
So unterstützt evasys engagement den Qualitätskreislauf
evasys engagement ist als webbasierte Komponente direkt in evasys integriert. Die Lösung unterstützt Hochschulen dabei, Studierende, Lehrende und Verantwortliche stärker in den Befragungs- und Feedbackprozess einzubeziehen. Dabei steht nicht nur die Bereitstellung von Evaluationsergebnissen im Mittelpunkt. evasys engagement unterstützt auch die anschließende Reflexion und Rückmeldung.
1. Feedback an Studierende zurückspielen: Lehrende können Evaluationsergebnisse kommentieren und über Feedbackberichte an Studierende zurückmelden. Studierende erhalten damit einen nachvollziehbaren Einblick darin, wie ihr Feedback aufgegriffen wurde.
2. Ergebnisse reflektieren: Lehrende können sich aktiv mit ihren Evaluationsergebnissen auseinandersetzen und Rückmeldungen für verschiedene Zielgruppen aufbereiten.
3. Rücklaufquoten beobachten: Laufende Befragungen und ihre Rücklaufquoten lassen sich im Befragungsportal in Echtzeit verfolgen. Dadurch können Lehrende den aktuellen Stand ihrer Evaluationen direkt einsehen.
4. Feedbackprozesse zentral steuern: Administrierende erhalten über workflows einen organisationsweiten Überblick und können unter anderem Befragungen steuern, Berichte abrufen und Feedbackprozesse begleiten.
5. Ergebnisse zielgruppengerecht bereitstellen: Feedbackberichte können automatisiert an Studierende und weitere Personengruppen gesendet werden. So erhalten unterschiedliche Anspruchsgruppen die Informationen, die für ihren jeweiligen Qualitätsprozess relevant sind.
Nach Abschluss einer Evaluation können Lehrende die Ergebnisse reflektieren und ihre Rückmeldung für Studierende aufbereiten. Feedbackberichte machen anschließend transparent, welche Erkenntnisse aus der Evaluation entstanden sind und welche Maßnahmen daraus folgen. So wird die Rückmeldung direkt Bestandteil des Evaluationsprozesses. Ein transparenter Umgang mit Ergebnissen kann zudem die Bereitschaft stärken, sich auch an zukünftigen Evaluationen zu beteiligen. Entscheidend ist, dass Studierende erkennen können, wie ihr Feedback genutzt wird.
evasys engagement macht Feedbackprozesse sichtbar
Die Lehrevaluation liefert wertvolle Daten. Ihre eigentliche Wirkung entfaltet sie jedoch erst, wenn Hochschulen mit diesen Daten weiterarbeiten. evasys engagement verbindet Evaluationsergebnisse mit Reflexion und transparenter Rückmeldung. Lehrende können Ergebnisse einordnen, Studierende erfahren, was aus ihrem Feedback entsteht, und Verantwortliche erhalten einen besseren Überblick über laufende Qualitätsprozesse. Dadurch unterstützt „evasys engagement” Hochschulen dabei, „Closing the Loop” als wiederkehrenden Bestandteil ihrer Lehrevaluation zu etablieren.
Sie möchten den Feedbackkreislauf Ihrer Lehrevaluation schließen?
Erfahren Sie, wie evasys engagement Studierende, Lehrende und Verantwortliche zusammenbringt und Evaluationsergebnisse in einen transparenten Qualitätsprozess überführt.