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Was sind Modulumfragen und wann lohnen sie sich?

Mit Modulumfragen in evasys bündeln Sie mehrere zusammenhängende Evaluationen in einem einzigen Fragebogen und erhalten trotzdem differenzierte Auswertungen für einzelne Modulteile. So reduzieren Sie den Befragungsaufwand für Teilnehmende und schaffen gleichzeitig mehr Übersicht in der Auswertung.

Was sind Modulumfragen und wann lohnen sie sich?

Wer komplexere Veranstaltungen evaluiert, kennt die Herausforderung: Sie wollen alle Teile der Veranstaltung evaluieren, aber wenn Sie Ihre Teilnehmenden mit zu vielen einzelnen Umfragen belasten, sinken die Akzeptanz der Evaluation genauso wie die Rücklaufquote. Außerdem lässt sich ein Gesamtbild nur schwer erstellen.

Genau hier setzen Modulumfragen in evasys an.

Mit der Funktion Modulevaluation lassen sich mehrere Einzelbefragungen auf einem dynamischen Modulfragebogen zusammenführen. Für jedes Modulteil wird dabei ein eigener, spezifischer Fragebogenteil in den Gesamtfragebogen eingefügt. Nach der Durchführung der Modulumfrage stehen sowohl eine Auswertung für das Gesamtmodul als auch separate Auswertungen für die einzelnen Bestandteile zur Verfügung.

Person notiert Feedback am Schreibtisch neben Laptop – Sinnbild für den Einsatz einer Feedback-Software im Arbeitsalltag.

Wann sind Modulumfragen die richtige Wahl?

Modulumfragen sind immer dann sinnvoll, wenn mehrere inhaltlich zusammenhängende Einheiten in einer einzigen Befragung abgebildet werden sollen.

Die zentrale Idee ist dabei einfach: Teilnehmende sollen nicht mehrfach zu ähnlichen oder zusammenhängenden Inhalten befragt werden. Gleichzeitig sollen Verantwortliche trotzdem gezielte Ergebnisse für ihren jeweiligen Bereich erhalten.

Dabei lässt sich für jeden Modulteil individuell festlegen, wer die Auswertung bekommt: ein oder mehrere spezifische Empfänger, alle am Modul beteiligten Stakeholder oder niemand außer dem Modulverantwortlichen, der zusätzlich immer einen Gesamtbericht einsehen kann.

Modulumfragen eignen sich besonders gut für:

  • modularisierte Studiengänge
  • Weiterbildungsmaßnahmen mit mehreren Referent*innen oder Trainer*innen
  • Veranstaltungsreihen mit mehreren eng verbundenen Einheiten
  • größere Projekte mit mehreren Einzelbefragungen
  • Konferenzen oder Formate mit mehreren Sessions

Immer dann, wenn mehrere Teile zu einem gemeinsamen Ganzen gehören, aber dennoch separat betrachtet werden sollen, kann dieses Vorgehen hilfreich sein.

So setzen Sie Modulumfragen in evasys um

Die Einrichtung der Modulevaluation bedarf ein wenig Vorarbeit. Zunächst werden die Einzelfragebögen erstellt, die spezifisch für jede “Modulteilart” die passenden Fragen enthalten (zum Beispiel “Fragen zu Lehrenden” oder “Allgemeine Fragen zur Veranstaltung”). Diese Fragebögen werden anschließend mit den passenden Themen- oder Lehrveranstaltungsarten verknüpft. Danach werden im Teilbereich die Module angelegt, denen sich dann die einzelnen Modulteile hinzufügen lassen. Für jeden Modulteil wird dabei der passende Fragebogenteil und die Reportempfänger definiert.

Module lassen sich, wie andere Strukturdaten auch, importieren. Beim Import muss die Zuordnung der Empfänger*innen für die Auswertungen der jeweiligen Modulteile über die externe ID erfolgen. Dafür wird die Spalte SECONDARY_INSTRUCTOR_EXTERNAL_IDS verwendet.

Anschließend können Sie die Modulumfragen generieren. Dabei wird dann der Gesamtfragebogen, der alle Teilfragebögen enthält, generiert. Modulumfragen werden im Weiteren genau wie “normale” Umfragen durchgeführt.

Bei der Auswertung stehen dann der Gesamtbericht sowie Einzelberichte für jeden Modulteil zur Verfügung.

Warum Modulumfragen hilfreich sein können

Der größte Vorteil liegt in der Verbindung von einfacher Teilnahme und differenzierter Auswertung. Statt mehrere einzelne Umfragen zu erhalten, füllen Teilnehmende nur einen zusammenhängenden Fragebogen aus. Das reduziert die Hürde zur Teilnahme und sorgt für einen einfacheren Befragungsprozess.

Auf der Auswertungsseite entsteht gleichzeitig mehr Struktur: Neben der Gesamtauswertung für das Modul sind auch Berichte für die einzelnen Bestandteile möglich. Das hilft besonders dann, wenn verschiedene verantwortliche Personen beteiligt sind und Rückmeldungen nicht nur gesammelt, sondern gezielt weitergegeben werden sollen.

Der erste Modulteilfragebogen vererbt Eigenschaften an die weiteren Teilfragebögen des Moduls. Er bestimmt unter anderem Schriftart, Standard-Schriftgröße, Layout, Farbschema und Fragennummerierung. Es lohnt sich deshalb, die Reihenfolge der Teilfragebögen bewusst zu planen. Die Reihenfolge der Modulteile lässt sich beim Anlegen oder in der Importdatei festlegen.

Ein separater Abschnitt für allgemeine Fragen ist sehr sinnvoll, wenn bestimmte Punkte nicht in jedem Modulteil erneut gestellt werden sollen. So bleibt der Fragebogen kompakter und redundante Fragen werden vermieden.
Dabei gibt es aber eine Einschränkung: Eine Untergruppenauswertung auf Basis der Informationen aus dem allgemeinen Teil ist nur für den gesamten Fragebogen beziehungsweise die gesamte Umfrage möglich.

Es ist hilfreich, bei der Bewertung von Personen deren Namen in der Bezeichnung des Modulteils mitzuführen. Das erleichtert Teilnehmenden die Identifizierung, wen sie eigentlich gerade bewerten. Für die Auswertung als zum Beispiel “Dozierendenprofil” ist es zudem nützlich, Namen und eindeutige ID der bewerteten Person in einem Zusatzfeld (Benutzerdatenfeld) zu hinterlegen. So lassen sich im Berichtersteller Bewertungen zu einer Person schnell auch in Serie zusammenfassen.

Fazit

Modulumfragen fassen mehrere Einzelbefragungen zu einer Gesamtumfrage zusammen. Dabei wird sichergestellt, dass die Auswertung jedes Umfrageteils die richtigen Empfänger erreicht. Statt unnötig viele Einzelbefragungen durchzuführen, gibt es nur noch eine umfassende Umfrage, was Akzeptanz der Evaluation und Rücklaufquote erhöhen kann.

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